Hier ein kurzer Einblick in die Geschichte des Karnevals.
Die Ursprünge des Karnevals reichen bis in die vorchristliche Zeit zurück. Schon im dritten Jahrtausend vor Christus gab es Feste im Nahen Osten, bei denen die niederen Leute den Mächtigen gleich gestellt wurden. Auch die Römer feierten vom 17. bis 19.Dezember das so genannte Saturnalienfest - mit Gelagen, Umzügen und Rollentausch zwischen Herren und Sklaven.
Später wurde der Karneval zu einem kirchlichen Fest . Die Christen übernahmen einige der heidnischen Bräuche und stellten sie unter das Motto "carne vale" ("Lebe wohl, Fleisch!"). Der Name "Karneval" steht somit für die letzten Tage vor dem Beginn der vorösterlichen Fastenzeit.
Die "Fastnacht" ist die Nacht vor Beginn der Fastenzeit.
Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war in dieser Zeit nicht nur
Fleisch verboten, sondern alle tierischen Produkte - also Schmalz,
Eier, Butter, Sahne, Käse. Deshalb mussten alle Vorräte die man hatte
aufgebraucht werden, da diese in den sechs Wochen der Fastenzeit
verdorben wären. Daraus wurde dann ein Riesenfest. Während der so
genannten "Narrenfeste" wurde im Mittelalter mit Tänzen, Gelagen und
Verkleidungen gefeiert - es wurden sogar kirchliche Rituale und der
Papst parodiert. Die Kirche duldete das ausgelassene Treiben, forderte ab Aschermittwoch aber wieder Tugendhaftigkeit ein.
Mit dem Einmarsch der Franzosen ins Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts
wurde in den ersten Jahren das Feiern von Karneval untersagt. Die
Franzosen hatten Angst, dass sich sich hinter den Masken Aufrührer
verstecken könnten. Säter bemerkten sie, dass man mit Karneval Geld
verdienen kann. Sie führten eine Lustbarkeitsabgabe für
Karnevalsveranstaltungen und ein Maskenballmonopol ein. Das bedeutete,
dass nur der örtliche Theaterdirektor das Recht hatte, Maskenbälle
abzuhalten. Er konnte dieses Monopol allerdings an Gastwirte
weiterverkaufen.
.... wird noch fortgesetzt
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